BehaViewer Konzept und UX für ein Tool, das zeigt, wo Menschen im öffentlichen Raum verweilen: vom Auftritt für die Partnersuche bis zum ersten programmierten Prototyp.
Meist wird nur erfasst, wie sich Menschen durch den öffentlichen Raum bewegen, nicht ob sie gerne dort verweilen. Ohne diese Daten fehlen Städten die Grundlagen, um Plätze gezielt zu verbessern.
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BehaViewer, eine Partnerschaft von urbanista.ch und Liip, will das ändern. Dafür brauchte es zuerst Förderpartner und eine Pilotstadt.

Das Tool zeigen statt Folien
Idee
Für die Partnersuche entstand kein Foliensatz, sondern ein klickbarer Auftritt mit einer Navigation wie auf einer Website. Drohnenbilder führen in die These ein, der Plan eines Platzes zeigt, wie aus Beobachtungen Punkte werden.

Ein Tippen pro Person
Erfassen
Beobachter:innen tippen auf dem Tablet den Standort einer Person an und erfassen Alter, Geschlecht, Körperhaltung und Aktivität. In einem nächsten Schritt soll KI die Erfassung anhand von Kamerabildern vereinfachen.

Aus Punkten werden Muster
Auswerten
Ein Dashboard zeigt die Aufenthaltsorte im Tagesverlauf, dazu Wetter, Verweildauer und Nutzungsgruppen. So wird sichtbar, welche Teile eines Platzes genutzt werden und welche leer bleiben.

Prototyp und Code aus denselben Bausteinen
Entscheid
Statt eines eigenen Visual Designs bauen Prototyp und Code auf shadcn auf. Die ersten Prototypen entstanden mit Figma Make, der Entwickler arbeitet mit denselben Komponenten weiter. So steht schon der erste programmierte Prototyp, und was getestet wird, sieht im Code gleich aus.


Gefördert,
jetzt wird gebaut
Wirkung
Der Auftritt hat überzeugt: Die Förderungen für ein Pilotprojekt sind gesprochen. Seither entstehen die Flows für das echte Tool. Admins legen Projekte, Beobachtungsflächen, Merkmale und Zeitpläne an, Observer erfassen vor Ort, mobile first.